Wood Pixel Mosaic ART- VollHolz Mosaik Kunst

Wood Pixel Mosaic ART- VollHolz Mosaik Kunst

Einzigartiges Holz Design – Manufactured in Leipzig

Eine Weltweit einmalige Form & ART mit Holz etwas Neues und ganz Besonderes zu schaffen, habe ich kürzlich hier in meiner Leipziger Nachbarschaft kennengelernt. Weil ich von dem, was ich gesehen habe, fasziniert war (bin), bat ich die beiden Künstler Sebastian Debold & Daniel Brugger von DeBrugger um ein Treffen für ein Interview in ihrem Atelier.

DeBrugger Rohstoff VollholzTom:

Wie kam die Initialzündung der Idee und wann kam es zum Entschluss diese gemeinsam umzusetzen?

Sebastian:

Durch einen Zufall haben wir uns hier in der Werkstatt getroffen. Daniel hatte Hirnholzschneidebretter, die bereits gröber gepixelt waren, hergestellt. Es entstand ein Gespräch darüber, welche Möglichkeiten es gäbe das ganze feiner und in größeren Formaten anzufertigen. Daniel ist gelernter Tischler, der bei fünf verschiedenen Meistern gearbeitet hat und auch in der Königsklasse – dem Orgelbau. Damit hat er das Wissen über die Eigenschaften, die Handhabung, die Bearbeitung und kennt natürlich viele Kniffe der Verarbeitung von Holz. Dazu kommt, dass er sehr viele Ideen hat, sehr kreativ ist und dies dann auch umsetzen kann. Das ist eine ganz tolle Kombination. Aus der gemeinsamen Überlegung heraus wie man das umsetzen könnten, haben wir einfach angefangen und ein wenig herumexperimentiert.

Tom:

Was war in der Anfangsphase die erste größere Schwierigkeit und Herausforderung, als für euch klar war, das durchzuziehen und es auch eine ganze Weile bräuchte, um ans Ziel zu kommen?

Sebastian:

Wir haben natürlich schnell festgestellt, dass wir verschiedene neue Werkzeuge und vor allem eine Presse brauchen, sowie jede Menge Holz natürlich. Dies bedeutete einen riesigen Planungsaufwand und viel Zeit.

Die Folge daraus war , dass wir Geld benötigten, um diese Sachen anzuschaffen. Ich denke schon, dass es eine Rolle spielt, wenn du kein Geld hast. Du willst aber eine Sache unbedingt und bedingungslos verwirklichen, du versuchst es trotzdem und es es gelingt auch ohne viel Kohle.

Hätten wir Geld gehabt, wäre es im Endeffekt vielleicht viel technischer geworden, als es jetzt ist. So ist es jetzt viel Handarbeit und somit die technischen Komponenten sehr geringfügig. Diese Herstellungsschritte, die aus dem Provisorium entstanden sind, müssten jetzt auch nicht durch technische ersetzt oder ausgetauscht werden.

DeBrugger(7)

Tom:

Du hattest erwähnt, dass die Entwicklungszeit insgesamt etwa 3 Jahre in Anspruch genommen hat.

Was ist passiert in der Entwicklungs- und Experimentierphase, wie lange hat es gedauert die ersten gewünschten Ergebnisse zu bekommen? Gab es Rückschläge, Zweifel?

Sebastian:

Bis wir den ersten Versuch machen konnten, hatten wir bereits ein Jahr daran gearbeitet. Das Material musste vorbereitet werden, die Presse musste gebaut werden. Die Arbeitsschritte mussten entwickelt werden. Bevor wir anfangen konnten, haben wir wochenlang auf diesen Punkt hin gearbeitet. Versuchten Alles zu bedenken, Alles zu durchdenken.

Der erste Versuch ist komplett in die Hose gegangen. Nach 10 min war klar, dass geht schief und der Fehler war so krass… das hätten wir vorher wissen müssen oder das hätten wir wissen können… das denkt man dann. Doch wir konnten es nicht wissen, wir hatten ja alles, was möglich war vorher abgecheckt. Es ging trotzdem schief.

Da haben wir die Werkstatt abgeschlossen und 2 Wochen nichts gemacht. Das war natürlich auch die Erschöpfung.

Und dann gesagt okay, jetzt nochmal… das war ein sehr wichtiger Schritt. Wir hätten auch sagen können: es geht halt nicht – wir lassen es – aber es ist uns klar geworden, was der Fehler war.

Beim zweiten Versuch war es, als hätten wir nie etwas Anderes gemacht. Das war ein toller Moment ca. 13-tausend Holzteile miteinander in kürzester Zeit zu verleimen.

DeBrugger

Tom:

War dieses Scheitern damit auch ein Punkt, der den nötigen Nachdruck erzeugt hat?

Sebastian:

Ja, auf jeden Fall – jetzt erst recht… Der Gedanke war ja nicht etwas Neues zu schaffen, sondern das ganze als eine handwerkliche Herausforderung zu betrachten, die es so noch nicht gab. Wir wollten ein Holzmosaik verleimen, welches man von beiden Seiten sichten kann….das war die eigentliche Herausforderung. Da wir nichts Künstliches wollten haben wir uns für echte Holzfarben und Vollmaterial entschieden.

Ja, nach dem ersten Mal nun einen 2. Versuch zu wagen , war ein sehr wichtiger Schritt.

Tom:

Gibt oder gab es eine Philosophie, was die Beschaffung des Rohmaterials angeht?

Sebastian:

Am Anfang haben wir ganz viel Holz gesammelt. Jeder Holzhandel hat irgendwo Restestapel mit verbogenen, beschädigten, nassen oder anderweitigem Holz, was sie nicht los bekommen. Das haben wir teilweise umsonst oder für sehr wenig Geld erhalten.

Inzwischen kaufen wir unser Holz auch ein, weil wir jetzt wissen, welche Hölzer wir für welche Farbtöne benötigen, um zum Beispiel diesen Fotorealismus zu erzeugen.

Es fehlt auch jetzt die Zeit, um noch auf die Suche zu gehen. Aber wir wollen das wieder angehen.

Wir achten darauf möglichst keine gefährdeten Holzarten zu verwenden. Ich mag den Gedanken Sachen zu nutzen, die Keiner mehr haben möchte.

Bei unserem 2. Material „Libra“  ist das noch stärker im Vordergrund. Dieses Furniermaterial gibt es in Unmengen zum Beispiel in alten Tischlereien. Oft kann man es nicht mehr verwenden, weil es gerissen, wellig oder einfach zu alt ist. Auch hat es teilweise seine Bedeutung verloren, da man heute fast alles fertig kaufen kann.

Aber damit können wir viel machen.

DeBrugger LibraDeBrugger Libra

Tom:

Wie lange dauert es ca. mit allen Arbeitsschritten von der Bestellung bis zur Lieferung für eine Pixelplatte von 3qm?

Sebastian:

Grundsätzlich ist nach Oben alles möglich an Größen. Nach Unten gibt es eine Grenze von 50×70 cm für ein Portrait zum Beispiel. Darunter macht es keinen Sinn, da die Pixelgröße 1 cm ist.

Unsere maximale Plattengröße ist aktuell 144×90 cm und diese kann natürlich aneinander in unbegrenzter Anzahl zu einem Bild zusammengebracht werden.

Wir können ja jedes Foto, jedes Bild in unseren Mosaikbildern umsetzen und geben sicherheitshalber eine Produktionszeit von 5 bis 8 Wochen an. Das ist natürlich abhängig von der Art des Auftrages.

Tom:

Habt ihr recherchiert, ob es Künstler gibt, die etwas Ahnliches oder Gleiches herstellen wie eure Arbeiten?

Sebastian:

Grundsätzlich gibt es natürlich viele Mosaikkünstler, aber jedes Mosaik ist auf einem Trägermaterial – außer vielleicht bei Glas. Nein, in dieser Konstellation, in dieser exakten Pixelformation ist uns nichts Vergleichbares bekannt.

De Brugger Falke DeBrugger WoodMosaic

Tom:

Was sind eure Wünsche für die Zukunft?

Sebastian:

Ich wünsche uns, was sich jeder bildende Künstler wünscht: Mehr Anerkennung,

eigene Ausstellungen, Galerien und damit eben Aufträge, und natürlich, dass wir beide davon leben können.

DeBrugger Mosaik Holzdesign Kunst Crypta Musivi Landschaft Nah DeBrugger Mosaik Holzdesign Kunst Crypta Musivi Portrait Wandbild Tischplatte Inneneinrichtung Beispiel DeBrugger Mosaik Holzdesign Kunst Crypta Raumtrenner Inneneinrichtung Beispiel DeBrugger(3)

Daniel Brugger kam nach dem Interview noch dazu und die beiden Gründer zeigten mir ihre Tischlerwerkstatt.

Danke an Sebastian Debold (35) und Daniel Brugger (36)

De Brugger 

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English:

A unique Wood-Design – Manufactured in Leipzig

A worldwide unique shape and ART to create with wood something new and very special, I have recently met here in my neighborhood Leipzig. Because I was fascinated by what I’ve seen (am), I asked the two artists Sebastian Debold & Daniel Brugger of DeBrugger to a meeting for an interview in her studio.

Tom:
How was the initial spark of the idea and when it came to the decision to implement them common?

Sebastian:
By accident we met here in the workshop. Daniel had grain wood cutting boards that were already pixelated coarser prepared. There was a discussion about what possibilities there would be all fine and to draw in larger formats. Daniel is a trained carpenter, who has worked at five different masters and also in the top class – the organ building. He has the knowledge of the properties, handling, processing, and of course uses various methods of processing wood. In addition, he has a lot of ideas, is very creative and this then can implement. This is a really great combination. The joint consideration out how to be able to implement this, we have just started and experimented a little.

Tom:
What was in the early stages of the first major difficulty and challenge, as was clear for you to go through with this and it would take quite a while to get to your destination?

Sebastian:
Of course we quickly found that we need several new tools and, above all, a press, and lots of wood, of course. This meant a huge planning effort and time.
The consequence of this was that we needed money to create these things. I do think that it matters if you have no money. But you will realize one thing absolutely and unconditionally, you try it anyway and it succeeds without much coal.
If we had money, it might become much more technical in the end, as it is now. So it is now a lot of manual work and therefore the technical components very slightly. These manufacturing steps that have arisen from the temporary, now would not be replaced or exchanged by technical.

Tom:
You had mentioned that the development time put a total of about 3 years.
What has happened in the development and experimental stage, how long did it take to get the results you want first? Were there any reverses, doubts?

Sebastian:
Until we were able to make the first attempt, we had already spent a year working on it. The material had to be prepared, the press had to be built. The procedures had to be developed. Before we could begin, we worked for weeks on this point. Tried to remember everything, to think through everything.

The first attempt has gone completely in the pants. After 10 minutes it was clear that goes wrong and the error was so blatantly … that we would need to know before or that we should have known … that you think then. But we could not know we had everything been possible previously checked. Yet it went wrong.

Since we have the workshop closed and did not do anything for 2 weeks. That was of course the exhaustion.

And then said okay, now again … that was a very important step. We could also have said: it’s just not – we have it – but it’s become clear to us what the error was.
On the second try, it was as if we had never done anything else. That was a great moment to glue about 13 thousand pieces of wood together in no time.

Tom:
Was this failure thus a point that has generated the necessary emphasis?

Sebastian:
Yes, definitely – now more than ever … The idea was not to create something new, but to consider the whole as a challenge which did not exist then. We wanted to glue a wood mosaic, which you can sift from both sides …. that was the real challenge. Since we wanted nothing artificial, we have chosen real wood color and solid material.

Yes, after the first time now to give it a second attempt, a very important step.

Tom:
Is or were there a philosophy when it comes to the procurement of the raw material?

Sebastian:
In the beginning, we have collected a lot of wood. Each Wood trade has somewhere remnants stack with bent, damaged, wet or otherwise wood, which they do not get rid of. We have partially obtained for free or for very little money.
Meanwhile, we buy our wood also, because we now know what we need wood for which colors to create these photo-realism, for example.
It also now lack the time to even go on the search. But we want to tackle it again.
We are careful as possible not to use endangered wood species. I like to use the idea of ​​things that no one wants to have more.

In our second material „Libra““ which is even more prominence. This veneer material is available in vast quantities, for example in old carpentry. Frequently you can not use it because it is torn, wavy or just too old. Also, it has partially lost its meaning, since you can buy nearly everything done today.

But we can do much.

Tom:
How long does it take about with every step of the order to delivery for a pixel plate of 3square meter?

Sebastian:
Basically, everything is possible to Top of sizes. Down there is a limit of 19.69″ x 27.56″ for a portrait for example. Among them it makes no sense, because the pixel size is 0.39 Inches.
Our maximum plate size is currently 56.69″ x 35.43″ and this can of course be matched to each other in an unlimited number to a picture.

We can indeed every photo, convert any image in our mosaic images and give a safety precaution, a production time of 5 to 8 weeks. This is of course dependent on the type of the order.

Tom:
Have you researched whether there are artists who produce something similar or the same as your work?

Sebastian:
Basically, there are of course many mosaic artists, but each mosaic is on a support material – except on glass. No, in this situation, in this exact pixel formation is nothing equal known.

Tom:
What are your wishes for the future?

Sebastian:
I wish us what everyone wants artists: More appreciation,
own exhibitions, galleries and so provide jobs, and of course, that we both can live on.

Daniel Brugger came after the interview at that and the two founders showed me their carpentry workshop.

Thanks to Sebastian Debold (35) and Daniel Brugger (36)

De Brugger 

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